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Nur wer sich sichtbar macht, wird gesehen – Selfbranding & Sichtbarkeit

Selfbranding, die Kunst eine Marke zu werden. Wer im Leben schneller und leichter vorankommen möchte, wer die eigenen Kompetenzen und Leistungen erfolgreich kommunizieren möchte, der greift gerne zu Selfbranding-Strategien.

Eng verbunden mit Selfbranding ist die Sichtbarkeit. Sowohl im realen Leben als auch im digitalen Leben streben wir nach Sichtbarkeit, um so unsere Ziele (mehr Kontakte, mehr Kunden, mehr Umsätze) zu erreichen.

„Wer nicht auffällt, fällt durch“, daher ist es für jede Frau wichtig, die „Spielregeln“ und die entscheidenden Faktoren für erfolgreiches Selfbranding zu kennen.

Was versteckt sich hinter Selfbranding?

Als Selfbranding wird der Aufbau der eigenen Personenmarke bezeichnet. In den meisten Fällen geht es um digitale Strategien, aber auch um allgemeine Maßnahmen die eigene Reputation bestmöglich sichtbar zu machen.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing stehen nicht ein Produkt oder ein Unternehmer im Fokus, sondern die eigene Person. Daher sind die individuelle Persönlichkeit, die eigenen Erfahrungen und die erworbenen Kompetenzen der zentrale Punkt in jedem Selfbranding.

Meine Erfahrung mit Selfbranding und Sichtbarkeit

Als Model habe ich früh Erfahrungen gemacht, was Selfbranding bedeutet und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Ob am Laufsteg, als Angestellte oder als Selbständige bzw. Unternehmerin, es geht darum, die eigene Persönlichkeit und Kompetenz erfolgreich nach außen zu kommunizieren.

Sichtbar zu werden, bekannt zu werden, eine eigene Marke zu werden ist grundsätzlich nicht nur für Models wichtig, sondern für jede Frau (aber natürlich auch für jeden Mann). Durch meine Arbeit als Trainerin und Vortragende bin ich laufend mit dem Thema Selfbranding und Sichtbarkeit konfrontiert.

Die Herausforderungen

Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich sagen, dass es zwei große Herausforderungen gibt, die ich kurz ansprechen möchte.

Noch was; Beim Selbstmarketing handelt es sich keineswegs um reine Selbstinszenierung!

1. Perfektion ist kontraproduktiv

Wer von uns kennt nicht den Perfektionsgedanken? Das Problem ist, wer Angst hat, etwas Falsches zu sagen oder zu tun, der baut sich – meiner Meinung nach – unnötig viel Stress auf. Gerade wenn es

um Selfbranding geht, ist dieser Anspruch kontraproduktiv, denn es gibt nicht die eine richtige Strategie. Dieser Gedanke belastet unser Handeln und bremst unsere kreativen Möglichkeiten.

Für mich war der Perfektionsgedanke anfangs nur hinderlich. Gut aussehen, die richtigen Worte, den richtigen Inhalt finden waren eine Herausforderung. Beim Selfbranding ging es plötzlich um mich persönlich und nicht um irgendjemand anderen, den ich mit Leichtigkeit unterstützen konnte.

2. Selbstbewusstsein ist notwendig

Ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein ist für dein Selfbranding notwendig. Selfbranding bedeutet sich und die eigenen Fähigkeiten in den Mittelpunkt zu stellen, die Botschaft zur eigenen Person souverän zu kommunizieren. Herausforderungen gibt es immer und überall, aber wie gehst du damit um? Bleibe gelassen und gehe mit Zuversicht und Selbstvertrauen an die Sache heran.

Einfach anfangen. Echte Perfektion gibt es nicht, wir sind alle nur Menschen. Alles was du machst kannst du verbessern und verstärken oder gegebenenfalls korrigieren. Sei es nun Marketing als Unternehmerin oder der Auftritt auf einer sozialen Plattform wie Facebook oder Instagram. Erst durch das Anfangen und die Fehler (die Feedbacks!) habe ich gelernt und bin gewachsen.

Welchen Eindruck möchte ich hinterlassen?

Als Leiterin einer Model-Schule sehe ich in jedem Kurs, wie ein souveräner Auftritt die Ausstrahlung und vor allem den sogenannten „ersten Eindruck“ signifikant verbessert. Für Unternehmer*innen und Führungskräfte kann der souveräne Auftritt über Erfolg oder Misserfolg im Geschäft entscheiden.

Welchen Eindruck du hinterlässt, hängt viel von deinem Bewusstsein ab. Sich in den sozialen Netzwerken zu präsentieren ist eine Herausforderung, der wir uns aber nicht verschließen dürfen oder können.

Die Überwindung sich auch in den sozialen Netzwerken zu präsentieren, war da aber schon eine andere Dimension.

Ein paar Fragen und Überlegungen für dein Selfbranding.

Dein Status Quo

→Wie werde ich wahrgenommen?
→Was ist meine Nische?
→Wofür bin ich Experte/Expertin?
→Zu welchen Themen werde ich oft nach meiner Meinung gefragt?

Deine Ziele

→Welches Ziel verfolgst du?
Es gibt die unterschiedlichsten Zielsetzungen und dementsprechend viele Wege diese zu erreichen.

Daher ist es wichtig genau festzulegen, welches Ziel man mit Selfbranding verfolgt. Folgende mögliche Ziele als Beispiel:
-Erhöhte Sichtbarkeit innerhalb meines Netzwerkes
-Verstärkte Sichtbarkeit unter den Zielkunden

-Etablierung als Expertin
-Klare Positionierung für einen Themenbereich

Deine Ausrichtung

→Was sind meine natürlichen Begabungen? →Was fällt mir leicht?
→Wofür brennt mein Herz?
→Welches Fachwissen besitze ich?

→Wo liegen meine Talente?

Deine Vermarktung

→Von wem möchte ich wahrgenommen werden? →Wie möchte ich wahrgenommen werden? →Was passt zu mir, welcher Typ bin ich?
→Was unterstützt meine Kompetenz(en)?
→Wie kann ich aktiv in die Sichtbarkeit gehen? →Wo kann ich aktiv sichtbar werden?

3 Quick-Tipps zum Selfbranding

Die folgenden 3 Tipps scheinen recht einfach zu sein, aber wenn wir plötzlich im Mittelpunkt stehen und von anderen beobachtet werden, sind sie schnell vergessen.

Lächeln

Ein Lächeln öffnet alle Türen. Wenn wir ehrlich Lächeln, dann wirken wir selbstsicher, freundlich und sympathisch. Beim Gegenüber erzeugt es eine positive Erwartungshaltung.

Mut für Neues – Verlasse deine Komfortzone

Begib dich in die Wachstumszone.

Du bist deine Geschichte du bist einzigartig

Es wird immer jemanden geben, die oder der besser ist in dem was wir machen.

Versuche die Unterschiede auszumachen, und suche das Spannende in deiner persönlichen Geschichte