+43 6645106467 office@edithreitzl.com

Damit man fliegen kann, muss man beflügelt werden. Druck wirkt sich auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gegenteilig aus. Dämpft das Zutrauen in sich selbst. Hält am Boden. Der erfolgreiche deutsche Fußballtrainer Jürgen Klopp betont: „Die Lust am Gewinnen macht einen eher zum Sieger, als die Angst vorm Verlieren.“ Eine Theorie, die er mit seinen Teams in die Praxis umsetzte und zahlreiche Titel holte. Er schenkt seinen Spielern was sie besser werden lässt als die Konkurrenz: Vertrauen! Und damit Selbstsicherheit.

Im Gegensatz dazu bleibt vielen Kindern in der Gesellschaft Lob, Anerkennung, Optimismus und Motivation im Erziehungsalltag weitestgehend versagt. Wer ein Lob erntet, musste zuvor im Schnitt 10 – 12 Belehrungen über sich ergehen lassen. Sätze, wie: „Das lernst du nie“, „Du bist zu anspruchsvoll, zu kompliziert, zu zickig, zu faul“, „So wird das nie was“, „Ich habe dir ja gesagt, das gelingt dir nicht“, oder „Lass das lieber sein!“

Mit jeder Aussage bröckelt das Zutrauen der Kinder in ihre eigenen Fähigkeiten. Und es macht sie wütend. Doch Zorn wird, in einer verletzenden Umgebung, von Kindern meist unterdrückt, da der Schmerz in der Einsamkeit unerträglich ist.

Leistung und Funktionalität ist der Erziehungsstil der Neuzeit. Der „Run“ auf die beste Position, den gut bezahlten Job wird von vielen Eltern auf ihre Kinder übertragen. Geschützt werden die Kinder vor diesem Irrsinn nicht. Die Folgen sind emotionale Überlastungen. Man brennt aus, fühlt sich müde, schlapp und auch körperlich nicht mehr fit.

Ein Ausweg muss her. Die Reißleine ziehen. Möglichst schnell. Manche versuchen es mit dem Konsum von Drogen, andere geben sich einfach mit weniger zufrieden, was die heutige Gesellschaft fast schon schockiert.  Sie schütteln den Kopf, in Bezug auf die Verhaltensmuster der Millennials, der Generationen „X“ und „Y“.  Alles Bezeichnungen für die heutige Jugend. Zahlen, Begriffe, Statistiken und Analysen sind für die Menschen von heute einfach wichtig.

Die Erinnerung an den Druck und die Überforderung, die man einst selber spürte, ist bei den meisten gelernten Erwachsene verblasst. Und so trägt der Druck vieler Eltern, gepaart mit dem Überangebot an Ausbildungsmöglichkeiten mehr zur Unsicherheit, als zur Selbstsicherheit bei Jugendlichen bei.

Es ist daher Zeit, diese Dynamik bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Wo liegen deine Talente? Deine Anlagen, deine Begabung? Wobei leuchten deine Augen, wenn du davon erzählst?

Selbstsicherheit und Klarheit, in Verbindung mit dem Wissen, dass jemand hinter einem steht, selbst wenn einem ein rauer Wind entgegenbläst, lässt Jugendliche zu gesunden, eigenverantwortlichen Erwachsenen werden, weshalb für alle Erziehungsberechtigten gilt: Fördert euer Kind, auch wenn seine Vorstellungen weit über euren eigenen Horizont hinausgehen.

Die Grundlage für meinen persönlichen Werdegang bildete das „Modeln“. Vieles, was ich heute bin, fußt auf dieser Tätigkeit. Dieser Beruf hat mich geformt. Und meine Berufung ist, dieses Wissen weiterzugeben. Dazu zählt: Lerne keine Hülle zu sein! „There is only one chance to make a first impression!“

Das gilt auch für Dienstleistungsbetriebe. Sie merken sofort, wie der Umsatz steigt, wenn Ihre Mitarbeiter das beherrschen. Als Model eignet man sich Qualitäten an, die den Unterschied ausmachen – und die für jeden Betrieb von Vorteil sind. Zum Beispiel: Warum fallen manche Menschen auf, andere aber nicht? Wie man auf Kunden wirkt, kann man beeinflussen. Wer unsicher ist, wird nicht als kompetent wahrgenommen. Echte Profis kommunizieren nicht nur mit Worten, sie sprechen auch mit dem Körper. Wer Lebensfreude, Ruhe und Vertrauen ausstrahlt, wird lieber angesprochen, als derjenige, der sich abwendet. Natürlich ist dies nicht jedem in die Wiege gelegt, doch das Gute daran ist, man kann lernen, sich in jeder Situation souverän zu verhalten.

Im Grunde ist jede Branche ein Laufsteg, bei dem die Angestellten „den einen Moment haben“, in dem sie alles geben, um das beste Ergebnis zu erzielen. Wer dies im Vorfeld verinnerlicht, verfügt über den entscheidenden Vorsprung: Beim Kunden und beim Chef. Die innere Kompetenz ist das Ergebnis im Außen.

Eine Modelausbildung bildet somit die geniale Basis für ein erfolgreiches Leben – beruflich, als auch privat. Der Mut, immer wieder aus sich rauszukommen, Kreativität, Persönlichkeit, Body-Positivity, Selbstliebe und auch Führungsqualitäten werden immer wieder aufs Neue geschult. Und man entwickelte sich weiter und weiter. Bis heute bin ich im Training und optimiere meine essentiellen Fähigkeiten.

Meine Jobs als Model, Unternehmerin und Trainerin sorgen für reichhaltiges Repertoire, wobei ich ein Mensch der Theorie UND Praxis bin, denn Model sein bedeutet, von Anfang an Unternehmerin zu sein. Nicht zu arbeiten ist gleichzusetzen mit: kein Geld, kein Essen, keine warme Wohnung. Man feilt an seiner eisernen Disziplin, lernt mit grenzüberschreitenden Auftraggebern fertig zu werden, Vertragsverhandlungen und Honorarverhandlungen zu führen, sich zu behaupten und sich flexibel in örtliche Gegebenheiten einzufügen und zurechtzukommen.

Man lernt zu verkaufen, bildet Fähigkeiten aus und lernt kreatives Denken.

Neben dem Aufbau eines guten Netzwerkes braucht du unbedingt die guten work-ethics, wie den

Umgang mit Konkurrenz

Umgang mit langen Wartezeiten, also Geduld

Zielstrebigkeit

Absagen zu verkraften

Stabile Psyche – ich lernte stabil zu bleiben

Umgang mit anderen Kulturen

Ausdauer – langen Atem

Flexibilität

Durchhaltevermögen

Angepasst

Kritikfähig

Konzentration

Achtsam im Umgang mit dem Potenzial

Fokussiert

Intuition – Bauchgefühl

Diszipliniert

Teamfähig

Pünktlichkeit

Zuverlässigkeit

Höflichkeit

Selbstvertrauen

Reise- und Kontaktfreudigkeit Umgänglichkeit

Toleranz

Nähe aushalten

Verhandlungsgeschick

Verantwortungsbewusstsein

Gefühle kontrollieren

Sich an Regeln zu halten und einhalten

Lampenfieber kontrollieren

Gang und Haltung beherrschen

Täglicher Umgang mit Fremden

Reaktionsschnelligkeit

Anweisungen befolgen

Zuhören lernen

 

Eure Mutmacherin Edith